Gefahrgut/ -stoffe

Gefahrgut

Gefahrgüter sind Gegenstände oder Substanzen, die ein erhebliches Risiko für die Gesundheit oder Sicherheit darstellen, oder bei denen ein erhebliches Risiko von Sachschäden besteht. Auch viele Chemikalien und Putzmittel gelten als Gefahrgut. Der Transport und Lagerung von Gefahrgut umfasst nicht nur die Beförderung, sondern beginnt bereits beim herstellenden und/oder versendenden Unternehmen.

Sind Sie sicher, dass Sie die Gefahrgutvorschriften richtig anwenden?
Nutzen Sie allfällige Erleichterungen, die Zeit und Aufwand einsparen?
Sind Ihre Produkte gemäss den aktuellen Vorschriften richtig klassifiziert?
Sind Ihre Fahrzeuge richtig ausgerüstet und hat der Chauffeur die entsprechende Ausbildung?
Oder haben Sie eine ganz spezifische Frage zum Gefahrgutversand auf der Strasse oder Bahn?

Wir beantworten gerne ihre Fragen zu den Themen:

  • Klassifizierung von Stoffen und Produkten (Verpackung und deren Kennzeichnung)
  • Erstellung von Beförderungspapieren (Erleichterungen wie Freistellungen, Sondervorschriften u.w.)
  • Lagerung von Gefahrgut
Kontrolle von Gefahrstoffen

Mandat als externer Gefahrgutbeauftragter nach GGBV

Haben Sie keinen Mitarbeiter mit der Ausbildung als Gefahrgutbeauftragter nach GGBV im Betrieb? Sie können dieses Mandat auch an uns übergeben. Als Ihr externer Berater können wir dieses Mandat übernehmen.

Gerne unterstützen wir Sie bei :

  • Einhaltung der Vorschriften beim Transport und Lagerung gefährlicher Güter
  • Lagerkonzepte
  • Klassierung von Gefahrgütern
  • Durchführung von Audits
  • Erstellung des Jahresberichts
  • Mitarbeiterschulungen
  • Abklärungen
  • Einholen von Informationen bei Fachstellen und Behörden
  • etc.

Gefahrstoffe

Der Umgang mit gefährlichen Stoffen ist immer mit Risiken verbunden, von der Produktion und Verarbeitung bis zur Lagerung und dem Transport. Auslaufen, Freisetzung, Entzünden von festen und flüssigen Chemikalien, Brenn- oder Treibstoffen, Stoffgemischen oder Gasen können Menschen gefährden und erheblichen Sachschaden verursachen. Dies soll die Störfallverordnung (STfV) verhindern. Diese schützt Bevölkerung und Umwelt vor schweren Schädigungen infolge von Störfällen in Betrieben und auf Verkehrsanalgen.

Wann gilt die Störfallverordnung?
Die Störfallverordnung (STfV) gilt für Betriebe, bei denen innerhalb des Betriebsbereichs gewisse Mengen gefährlicher Stoffe produziert, verarbeitet oder gelagert werden und somit ein erhöhtes Gefahrenpotenzial für Bevölkerung und Umwelt besteht. Basis zur Ermittlung dieser Mengen (Mengenschwellen) bilden Kriterien wie Human- und Ökotoxizität, Giftigkeit, Reaktionsfähigkeit von Stoffen mit Wasser, physikalische Gefahren, Richtlinien für hochaktive Stoffe usw. Fällt eine Firma gemäss dieser Auswertung in den Geltungsbereich der STfV, muss ein Störfallkurzbericht erstellt und der Behörde zur Kontrolle vorgelegt werden. Dies ist auch erforderlich, wenn sich diesbezüglich Änderungen oder neue Bedingungen ergeben.

Was beinhaltet ein Störfallkurzbericht?
Sicherheit im Betrieb hat oberste Priorität. Der Störfallkurzbericht ist ein schriftliches Sicherheitskonzept für Ihre Firma mit dem Ziel, bestehende Risiken und Gefahrenpotentiale zu ermitteln und Massnahmen zur Schadensverhinderung oder –begrenzung zu ergreifen.

Ein Störfallkurzbericht umfasst:

  • Beschreibung/Übersichtsplan des Betriebs mit Angaben zur Umgebung
  • Erfassung der im Betrieb vorhandenen Substanzen/Mengenschwellen
  • Grundlagen allfälliger Sach- und Betriebshaftpflicht-Versicherungsverträge
  • Massnahmenplanung
  • Einschätzung möglicher Schädigungen der Bevölkerung oder Umwelt bei Störfällen
Sie sehen, ein Störfallkurzbericht ist mit hohem Zeitaufwand verbunden und erfordert zudem genaue Kenntnisse der Materie. Sparen Sie sich diesen Aufwand und verlassen Sie sich auf unser Knowhow. Wir von Routil sind versiert im Sicherheitsmanagement und erarbeiten für Sie die Ausbreitungsszenarien, Wirkungsanalysen und die damit verbundenen Berechnungsgrundlagen. Dies immer unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben gemäss Störfallverordnung.